Backups und Wiederherstellung
Geplante Wiederherstellungspunkte für ein Projekt, und wie du ein einzelnes Stück zurückholst, ohne den Rest anzufassen.
Auf dieser Seite
Was das ist
Ein Wiederherstellungspunkt ist eine Kopie eines Projekts zu einem Zeitpunkt: die Workloads, ihre Konfiguration und der Inhalt jedes Volumes. klickops legt sie nach einem Zeitplan an, den du setzt, und behält sie so lange, wie du sagst.
Backups konfigurierst du pro Projekt und nicht pro Workload. Eine Wiederherstellung, die eine App zurückholt, aber nicht das Volume, in das sie schreibt, ist keine Wiederherstellung.
Wann du das brauchst
- Jemand hat das Falsche gelöscht.
- Ein Deployment hat Daten beschädigt und du brauchst gestern.
- Du willst eine App auf den Stand von letzter Nacht zurückholen, ohne den Rest anzufassen.
Ein Backup ist kein Datenbank-Backup. PostgreSQL führt eigene Write-Ahead-Logs und stellt auf die Sekunde genau wieder her, feiner als alles hier. Siehe Datenbanken. Diese Seite deckt alles drumherum ab.
Einschalten
- Öffne das Projekt und geh auf Backups.
- Wähl einen Rhythmus: stündlich, alle sechs Stunden, täglich oder wöchentlich. Täglich läuft um 02:00.
- Leg fest, wie lange die Punkte bleiben.
- Speichere. Turn on backups ist die Variante mit einem Klick: täglich, 30 Tage aufbewahrt. Der erste Wiederherstellungspunkt entsteht zum nächsten Termin, oder sofort, wenn du einen von Hand auslöst.
Jedes Volume im Projekt ist dabei, einschalten musst du nichts. klickops wählt die Methode selbst: einen Snapshot der Speicherschicht, wo der Cluster das kann, sonst eine Kopie der Dateien. Solange Backups laufen, wird der Volume-Speicher des Projekts ein zweites Mal zum Backup-Tarif verrechnet.
Wiederherstellen
Eine Wiederherstellung hat einen Umfang. Du wählst, was zurückkommt:
- Das ganze Projekt. Alles aus dem Wiederherstellungspunkt.
- Eine App. Ihre Ressourcen und die Volumes, die sie einbindet.
- Ein Volume. Nur diese Platte, über den Namen.
Eine Wiederherstellung setzt die gewählten Teile immer an Ort und Stelle zurück: Alles, was seit dem Wiederherstellungspunkt dazugekommen ist, geht verloren, und es gibt kein Rückgängig. Mach vorher ein frisches Backup, wenn du die Daten von heute vielleicht noch brauchst, und beschränk die Wiederherstellung auf die App oder das Volume, das du brauchst, damit der Rest weiterläuft. Datenbanken sind nicht dabei, sie stellst du auf ihrer eigenen Seite wieder her.
Der Fortschritt läuft live auf der Seite, Schritt für Schritt, und eine laufende Wiederherstellung lässt sich abbrechen.
Einstellungen im Überblick
| Einstellung | Standard | Was sie bewirkt |
|---|---|---|
| Rhythmus | aus | stündlich, 6h, täglich (02:00) oder wöchentlich. |
| Aufbewahrung | 30 Tage | 7, 30, 90 oder 365 Tage, bevor Wiederherstellungspunkte verfallen. |
| Methode | automatisch | Ein Snapshot der Speicherschicht, wo der Cluster das kann, sonst eine Dateikopie jedes Volumes. |
| Umfang | ganzes Projekt | Auf benannte Apps oder Volumes einengen. |
Grenzen und Fallstricke
- Ein Wiederherstellungspunkt ohne Plattendaten wird markiert. Die Seite warnt vor Punkten, die ohne kopierte Dateien fertig wurden, und stellt aus ihnen nicht wieder her, weil deine Volumes sonst leer wären.
- Backups taugen so viel wie die letzte Wiederherstellung, die du geprobt hast. Hol einmal absichtlich eine unwichtige App zurück, bevor du es im Ernstfall brauchst.
- Jede Wiederherstellung überschreibt, was da ist. Was ausserhalb des Umfangs liegt, läuft weiter, aber was du zurückholst, verliert alles seit dem Wiederherstellungspunkt.
- Ein Volume, das jünger ist als der Wiederherstellungspunkt, steckt nicht darin. Eine Wiederherstellung des ganzen Projekts lässt es weiterlaufen. Es einzeln oder mit seiner App zurückzuholen wird abgelehnt, statt es zu löschen, ohne etwas zurückzulegen.
- Eine Wiederherstellung nach der anderen. Solange eine läuft, wird jede weitere abgelehnt, die dieselbe App, dasselbe Volume oder das ganze Projekt betrifft, bis die erste fertig ist oder du sie abbrichst.
- Aufbewahrung löscht. Ein Punkt jenseits der Aufbewahrung ist weg. Die Aufbewahrung ist also eine Entscheidung über den schlimmsten Datenverlust und keine Aufräumeinstellung.
- Backups laufen höchstens einmal pro Stunde. Über die CLI oder die API kann der Rhythmus auch ein Cron-Ausdruck sein, solange er eine einzelne Minute nennt. Die Aufbewahrung endet bei 365 Tagen.
Wer ein Projekt löscht, löscht seinen Backup-Zeitplan und seine Wiederherstellungspunkte mit. Räumst du etwas auf, das später zählen könnte, hol vorher heraus, was du brauchst, oder exportier es.
Verwandt
- Volumes sind alle abgedeckt, sobald die Projekt-Backups laufen.
- Datenbanken führen eigene Backups nach eigenem Zeitplan.